Der Deutsche Fußball-Bund hat auf den überraschenden Rücktritt seines Bundestrainers reagiert und mit sofortiger Wirkung den 'Ausschuss für geordnete Trainerübergänge' (AgT) gegründet. Dieser soll künftig sicherstellen, dass Rücktritte 'nicht einfach so aus dem Bauch heraus, sondern nach klar geregeltem Verwaltungsverfahren' erfolgen.

Konkret muss jeder scheidende Bundestrainer künftig ein 'Rücktrittsersuchen' in dreifacher Ausfertigung einreichen, das anschließend von einer eigens berufenen Prüfkommission auf 'sportliche Plausibilität und emotionale Nachvollziehbarkeit' hin untersucht wird. Bearbeitungsdauer: mindestens sechs Wochen.

'Ein spontaner Rücktritt ohne Formblatt 4b bringt das gesamte Trainergefüge der Republik durcheinander', erklärt Amtsleiter Dr. Herbert Kleinschmidt vom neu geschaffenen Referat für Trainerangelegenheiten. 'Wir wollen hier keine Hauruck-Rücktritte, sondern eine geordnete Übergabe mit Aktenvermerk.'

Jürgen Klopp, der als Nachfolger gehandelt wird, müsse sich zunächst in die 'Warteliste für potenzielle Amtsinhaber' eintragen und einen Nachweis über 'ausreichende Bundestrainer-Eignung gemäß Anlage 7' erbringen. Mit einer Entscheidung rechnet der Ausschuss frühestens im übernächsten Quartal.